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    1. Mikro-Kunststoffteile - auf Knopfdruck

      Mikro-Kunststoffteile - auf Knopfdruck

      Die Ausgangslage - Design follows process Ein vom Anwender selbst austauschbarer Cerumenfilter erhöht die Lebensdauer und Akustik moderner Hörgeräte. Ziel war die Entwicklung eines vollautomatisiert herstellbaren Filtersystems - wirtschaftlich, präzise und serienreif. Der Filter, kleiner als ein Granulatkorn, wird im Mikrospritzguss gefertigt und überzeugt durch seine filigrane Konstruktion und lange Standzeit. Die Herausforderung - Kleinstteile ganz groß herausbringen Die Umsetzung stellte höchste Anforderungen an Werkzeugbau, Automation und Handling von Kleinstteilen. Besonders anspruchsvoll waren das sichere Greifen, Vereinzelung und Prüfen der Filter in der Taktzeit. Ergänzt wurde der Prozess durch kamerabasierte Prüfung, Lasermikrometertechnik und die Belaserung der Verpackung. Enge Lieferzeiten sowie Materialänderungen - u. a. der Wechsel auf glasfaserverstärktes POM - erhöhten die Komplexität zusätzlich. Die Vorgehensweise - Perfekt kombiniert Ein interdisziplinäres Team aus Formenbau, Robotik und Spritzguss entwickelte ein durchgängiges Produktionskonzept: von der Machbarkeitsstudie über Designoptimierung und VR-Simulation bis zur parallelen Umsetzung von Werkzeug und Automation. Die Qualitätssicherung erfolgte kontinuierlich mittels CT-Vermessung. Das Ergebnis - Klangvolle Welt Trotz eines fest terminierten Serienstarts sowie laufender Material- und Designanpassungen wurde das Projekt gemeinsam mit dem Kunden erfolgreich realisiert. Der hohe Zeitdruck erforderte eine parallele Umsetzung von zwei Fertigungslinien - beide gingen termingerecht in Serie. Heute läuft das Cerumenfiltersystem vollautomatisiert und zuverlässig in der Produktion. Es steht exemplarisch für die erfolgreiche Verbindung aus Mikrospritzguss, hochpräziser Automation und partnerschaftlicher Entwicklung und sorgt im neuen Hörgerätesystem für eine klangvolle Welt.

    2. Minimierte Zykluszeit: Forschungsprojekt MeKuMed - Spritzguss-Werkzeug mit Handling

      Minimierte Zykluszeit: Forschungsprojekt MeKuMed - Spritzguss-Werkzeug mit Handling

      Forschungsprojekt MeKuMedVerkürzte Fertigungskette für medizinische Bördelkappen Aus Fünf mach Drei: Für die Herstellung von medizinischen Bördelkappen waren bis dato fünf verschiedene Einzelschritte notwendig. Im Rahmen des staatlich geförderten Projekts „MeKuMed“ hat Hofmann – Ihr Impulsgeber zusammen mit Projektpartnern eine effizientere Produktion in nur drei Schritten entwickelt. Maßgeblich hierfür: Das von Hofmann entwickelte Werkzeug inklusive Handlingssystem für eine zeitsparende und automatisierte Produktion. Vom Pilot-Werkzeug zum automatisierten Serien-Werkzeug 1. Im ersten Schritt der Werkzeug-Entwicklung hat Hofmann – Ihr Impulsgeber für ein bestehendes Test-Werkzeug des Instituts für Kunststoffentwicklung neue Umformstempel mit verschiedenen Polituren und Beschichtungen erstellt. 2. Anschließend wurde ein Pilotwerkzeug mit einer Formkavität zur Entwicklung des kombinierten Prozesses konzipiert, gefertigt und weiter optimiert. 3. Mit den hieraus resultierenden Erkenntnissen zu Prozess und Werkzeuggestaltung konstruierten und fertigten wir das finale, 4-fachige Mehrkavitätenwerkzeug. Neue Fertigungskette Bei der neuen Fertigungskette kann unter anderem durch unser Spritzguss-Werkzeug der Zeit- und Equipment-Bedarf deutlich reduziert werden. Es ergibt sich eine effizientere Produktion, die weniger fehleranfällig ist und mit höherer Qualität einhergeht. Neuer Fertigungsprozess 1. Mikrostrukturierung, Vorschädigen und Ausschneiden der Rohlinge mittels Laser durch den Projektpartner Fraunhofer ILT: Eine kreisförmige Vorschädigung erlaubt das exakte Herauslösen des Aluminiums. Im Anschluss kann so der Gummistopfen mit einer Nadel durchstochen werden. 2. Umformen der Blechronde zu einer Bördelkappe und Anspritzen der Kunststoffkomponente in einem kombiniertem Werkzeug von Hofmann. Erfahren Sie mehr unter https://www.hofmann-impulsgeber.de/unternehmen/forschung-innovationen/forschungsprojekt-mekumed/

    3. Montage

      Montage

      Fried Montage – Die Vorteile auf einen Blick: - Alles an einem Standort und alles aus einer Hand - Ausführung von manuellen und automatisierten Montageprozessen - Vom Einzelteil bis zur fertig montierten Baugruppe - Optimierte Lieferkette durch Bündelung der Wertschöpfung - Ausführung komplexer Montageprozesse und ESD-Montagen - Montage, Prüfung, Verpackung und Versand Egal, ob innerhalb oder außerhalb des Fertigungsprozesses, Fried übernimmt die Montage von zusätzlichen Bauteilen. In enger Abstimmung mit unseren Kunden planen und realisieren wir die Montageschritte vom Formteil bis zum Endgerät. Das können auch Teilschritte sein. Wir investieren in komplexe Montageanlagen, damit Sie es nicht müssen. So lässt sich auch die Logistikkette reduzieren.