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    1. Inserttechnik im Spritzguss Die beste Lösung bei kleinen Stückzahlen? Die Hand!

      Inserttechnik im Spritzguss Die beste Lösung bei kleinen Stückzahlen? Die Hand!

      Automatisierung aus Prinzip? Nicht bei uns. Manchmal ist eine manuelle Produktion die bessere Wahl für Spritzgussteile. Verschiedene Einlegeteile automatisch umspritzen? Das lohnt sich erst bei hohen Stückzahlen. Im Prototypenstadium mit kleinen Auflagen verzichten wir daher auf eine komplette Automatisierung und setzen stattdessen im Spritzguss auf Inserttechnik. Die Einlegeteile werden von Hand in die Formen eingelegt und anschließend umspritzt – die Inserttechnik ist ein ebenso hochwertiges wie rentables Verfahren für kleinere Stückzahlen.

    2. Inspiration for the packaging industry

      Inspiration for the packaging industry

      Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Herstellung von individuellen Farbmasterbatches stellt sich GRAFE jeder Herausforderung, die über das Standardsortiment hinausgeht. Ob spezielle Kundenmaterialien als Träger, individuelle Effektfarben oder besondere Produktionsverfahren - wir setzen die Wünsche unserer Kunden um. Die hochmoderne technologische Ausstattung unseres Technikums ermöglicht eine passgenaue Vorsimulation der Produkte, insbesondere im Spritzgussverfahren, in der Folienextrusion und vor allem im Blasformverfahren (2-Schicht-System). In diesem Jahr sorgten 4 spannende Themenprojekte für die nötige Inspiration in den Designabteilungen! FARBE NAHRUNG ORIENTIERUNG KULTUR INSPIRATION FÜR INNENRÄUME NATIVE KULTUR

    3. INTELLIGENTES SPRITZGIESSEN: REIFENDRUCKSENSORIK „AUS EINEM GUSS“

      INTELLIGENTES SPRITZGIESSEN: REIFENDRUCKSENSORIK „AUS EINEM GUSS“

      Für einen Hersteller von Reifendruck-Kontrollsystemen produziert Weiss Sensorgehäuse im 2K-Verfahren. In das Gehäuse sind auch Stanz-Biege-Teile als Sendeantennen integriert. Sie geben die Messdaten per Funk weiter. DIE AUFGABE Aufgabe war die Konstruktion und Fertigung eines Gehäuses für die im Reifen untergebrachte Sensorik. Ins Pflichtenheft gehörten eine Lebensdauer von fünf Jahren und somit ein dauerhafter Schutz der sensiblen Messelektronik, der Zugang zum Drucksensor und die Integration der Antenne, mit der die Messdaten an die Telematikeinheit übermittelt werden. DIE LÖSUNG Das von Weiss entwickelte Produktionskonzept beginnt nicht nur mit dem Kunststoffgranulat, sondern auch mit einem filigranen Stanz-Biege-Teil. Es dient als Antenne, die die Sensorsignale an die Telematikeinheit sendet. Sie wird automatisch vereinzelt und von einem Roboter in einem 2K-Werkzeug abgelegt, das mit einer Dreh-Wende-Vorrichtung ausgestattet ist. Die 2K-Spritzgießanlage umspritzt das Stanz-Biege-Teil zunächst mit einem PBT, aus dem das eigentliche Sensorgehäuse besteht, und im zweiten Prozessschritt mit einem weichen TPE, das die Montage-öffnungen schließt und eine Dichtung formt. Nach einer automatisierten In-line-Prüfung werden die Gehäuse – wiederum automatisiert – in der Transportverpackung abgelegt. BESONDERHEIT Zwei automatisierte In-line-Prüfungen sind Teil des Produktionsprozesses. Eine stellt sicher, dass die Bohrung, die den Luftdurchfluss durch den Sensor sicherstellt, vorhanden und ausreichend groß ist. Außerdem wird das Vorhandensein der Antenne im Sensorgehäuse geprüft. Auch das Steuerungskonzept ist unkonventionell: Der Roboter bestimmt als Master den Takt der Spritzgießmaschine, und die Steuerung erlaubt sowohl eine Anfahr-phase als auch die kontinuierliche Produktion in geringeren Stückzahlen. Dann werden die Metallteile per Hand in die Werkzeuge eingelegt.