
MS-Schramberg GmbH & Co. KG
Über uns
MS-Schramberg GmbH & Co. KG zählt zu den europaweit führenden Herstellern von Permanentmagneten und Baugruppen. Seit 60 Jahren steht das Traditionsunternehmen für Lösungskompetenz und Qualität. Bedeutende Erfolgsfaktoren sind die hohe Fachkompetenz, ein überdurchschnittliches Engagement in der Aus- und Weiterbildung, hohe Investitionsbereitschaft sowie intensive Werkstoff- und Produktentwicklung. Rund 500 Mitarbeiter entwickeln und produzieren in Schramberg im Schwarzwald kundenspezifische Artikel für Unternehmen verschiedener Branchen weltweit. Wichtige Industriezweige sind Automotive, Heizung und Klima, Elektro- und Automatisierungstechnik sowie der Maschinenbau. Da die Anforderungen an Permanentmagnete und Baugruppen immer komplexer werden, übernimmt die MS-Schramberg Verantwortung für die gesamte Wertschöpfungskette: Von der Werkstoffauswahl und Compoundentwicklung bis zum eigenen Werkzeug-, Vorrichtungs- und Betriebsmittelbau. Umfassendes Know-how zu den Formgebungsmöglichkeiten sowie den mechanischen und magnetischen Werkstoffeigenschaften verbinden sich in Prozessen mit modernster Verfahrens- und Automatisierungstechnik. Aufgrund der langjährigen Erfahrung und dem Einsatz modernster Simulationstechnik werden bereits am Anfang eines Entwicklungsprozesses die Weichen für eine effiziente Auslegung der magnetischen Kräfte gestellt. Gemeinsam mit einer intensiven Zusammenarbeit und Betreuung von Kunden schafft dies die Grundlage für innovative Magnet- und Systemlösungen.
Unsere Produktpalette umfasst:
• gesinterte Hartferritmagnete
• gesinterte Samarium-Cobalt-Magnete
• gesinterte Neodym-Eisen-Bor-Magnete
• kunststoffgebundene Hartferritmagnete
• kunststoffgebundene Neodym-Eisen-Bor-Magnete
• Kunststoff- und Kunststoffverbundteile
• kundenspezifische Baugruppen (Magnetsysteme)
Produkte & Dienstleistungen

Magnete und Kunststoffverzahnungen
MAGNETE UND KUNSTSTOFFVERZAHNUNGEN: KOMPETENZEN, DIE INEINANDERGREIFEN Technischer Fortschritt und technologischer Wandel, v.a. in der Automobilindustrie, bringen Anwendungen mit sich, bei denen Verzahnungs- und Magnetkomponenten in dieselbe Baugruppe oder in ein Bauteil integriert sind. Um dieser Anforderung zu entsprechen, bieten wir die optimale Kombinationslösung aus Magnet und präziser Kunststoffverzahnung. Sie profitieren dabei besonders von unserer langjährigen Erfahrung im 2-Komponenten-Spritzguss.

Komponenten für Kühlwasserpumpen
MEHR ALS NUR EIN ANTRIEB Um Verbrennungs- oder Elektromotoren sowie sonstige Aggregate im Kraftfahrzeug zu schützen und effizient zu betreiben, müssen diese wirkungsvoll und zugleich energieeffizient gekühlt werden. Die Anforderungen an den elektrischen Wirkungsgrad, die Laufruhe und somit auch an die Geräuschentwicklung in einem Kraftfahrzeug werden immer anspruchsvoller. Zugleich ist die Langlebigkeit in unterschiedlichen Flüssigkeiten bei verschiedenen Temperaturen und Drücken ein zu erfüllendes Merkmal. Mittels FEM unterstützter Magnetfeldberechnung und Optimierung der Geometrien und Wandstärken durch Füllsimulationen lassen sich Rotorlösungen entwickeln, die den hohen Anforderungen entsprechen. Die gleichbleibend hohe Qualität erreichen wir durch einen verketteten Fertigungsprozess der Mehrkomponenten Spritzgießtechnik mit Montageeinheiten. Ein effizientes Fertigungskonzept für die Serienproduktion und ein für den Anwendungsfall optimiertes Magnetcompound sind die Basis für den Einsatz der Systemlösung „Antriebsrotor mit Flügelrad“ von MS-Schramberg.

Einsatz von seltenen Erden bei Rotoren
OPTIMALE KOMBINATION VON HARTFERRIT UND NEODYM ODER SAMARIUM Der Anstieg der Elektromobilität und der Ausbau der Windenergie haben bereits zu einer verstärkten Nachfrage des Seltenerdwerkstoffs Neodym geführt. Diese Entwicklung wird sich weiter verstärken und steigende Preise werden die Folge sein. Die erhöhten Leistungsbedarfe bei Kleinantrieben und Pumpen, bei gleichzeitigen Anforderungen wie Miniaturisierung und Gewichtsreduzierung, erfordern anderseits den Einsatz der leistungsstarken Seltenen Erden. Darum müssen Neodym Werkstoffe möglichst effektiv, das heißt, mit minimalem Materialeinsatz verwendet werden. Weiterhin muss der Einsatz von Samarium-Eisen-Nitrit forciert werden. Da beim Abbau von Neodym auch Samarium in großen Mengen anfällt, ist die Verfügbarkeit höher als der Bedarf. Das lässt für Samarium eine gewisse Preisstabilität in den kommenden Jahren erwarten. Materialpreisfixierungen über Projektlaufzeiten sind daher grundsätzlich denkbar. Aufgrund dieser Einschätzung haben wir ein Verfahren entwickelt, bei dem wir durch gezielte Kombination von Hartferritwerkstoffen mit Seltenerdwerkstoffen den Materialeinsatz minimieren und die Leistungsdichte entsprechend der Kundenanforderungen optimal anpassen können. Je nach Einsatztemperaturbereichen und Umgebungsbedingungen greifen wir neben dem Grundwerkstoff Hartferrit auf Neodym-Eisen-Bor oder Samarium-Eisen-Nitrit zurück. In vielen Fällen können zusätzlich die benötigten magnetischen Rückschlüsse (Eisenkern, Blechpaket) durch den kunststoffgebunden Hartferritmagneten ersetzt werden.

MS-Schramberg "im Medium"
IHRE ANWENDUNG – UNSERE LÖSUNG Permanentmagnete werden in unterschiedlichen Medien eingesetzt. Dadurch entstehen zusätzliche Anforderungen bezüglich der Beständigkeit und / oder der Trinkwasser- und Lebensmittelverträglichkeit. Aufgrund der zum Teil eingeschränkten Korrosionsbeständigkeit der Magnetwerkstoff e müssen diese, abhängig vom Medium, besonders geschützt werden. Die Lösung liegt in der richtigen Kombination von Magnetwerkstoff und geeignetem Schutz durch Beschichtung oder Kapselung.